Projekt Kinder-Kinder

Aus dem Anspruch einer ganzheitlichen und effektiven Gesundheitsvorsorge ergibt sich zwingend die Forderung, die Gruppe der Kinder zum ultimativen Schwerpunkt aller Bemühungen zu machen.

Das Gesamtprojekt „Kinder-Kinder“ setzt sich aus zahlreichen, bislang unabhängigen Einzelprojekten zusammen, die letztendlich alle zum Ziel haben, nicht nur Krankheiten vorzubeugen, sondern die in den heranwachsenden Kindern angelegten Fähigkeiten voll zu entwickeln. Was im Kindesalter versäumt wird, ist im Erwachsenenalter nicht oder nur mit erheblich größerem Aufwand nachzuholen.

Das Ausmaß der krankhaften Veränderungen bei Kindern sind bereits jetzt erschreckend hoch: Übergewicht und Fettsucht, Bluthochdruck, Diabetes, Allergien und psychische Störungen. Bedingt durch den Teufelskreis, in dem die epigenetische Steuerung während eines gestörten Schwangerschaftsverlaufs zu einer negativen Prägung für die spätere Gesundheit führt, ist eine weitere Zunahme der Erkrankungsrate bereits im Kindesalter und deutlicher noch im Erwachsenenalter unvermeidlich, falls nicht umgehend und konsequent gegengesteuert wird!

Aufgrund aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen liegt die Ursache für die Zunahme der Zivilisationserkrankungen auch und vor allen Dingen bei Kindern im Verlust wesentlicher Gesundheitsressourcen (Lebensquellen) durch unseren modernen Lebensstil. Dieser ist in allen Bereichen vom technischen Fortschritt geprägt und nicht mehr an den ursprünglichen Belangen der Natur orientiert. Diese Lebensquellen gilt es daher wieder zu erschließen oder neu zu schaffen.

Die Spanne der Projekte erstreckt sich konsequenterweise von der Schwangerschaft bis zum Eintritt in das Erwachsenenalter. Natürlich kann die Stiftung dieses Konzept nicht alleine umsetzen! Sie kann jedoch über eigene Projekte hinaus Auslöser und Katalysator für weitere Projekte als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein. Sponsoren werden dringend gesucht!

Maßnahmenkatalog

  1. Intensive Beratung in der Schwangerschaft mit den Schwerpunkten Tabakentwöhnung, Nährstoffoptimierung und gesteigerte körperliche Aktivität
  2. Singen mit Singpaten im Kindergarten
  3. Ausdauer-, Koordinations- und Krafttraining im Kindergarten
  4. Anwendung der Erkenntnisse des "differenziellen Lernens"
  5. Schulverpflegung mit engagierten Köchen
  6. Aktivierung des Vereinssports als Ersatz für den defizitären Schulsport
  7. Kursangebote mit differenziellem Lernen in den weiterführenden Schulen
  8. Wiedereinführung von Singen und Musik in der Schule (Modell Hamburg)
  9. Einführung von Angeboten für soziales Engagement an den Schulen
  10. Förderung der Spiritualität

Die Aufzählung ist sicherlich unvollständig und wird in den kommenden Jahren zu ergänzen sein. Entscheidend ist jedoch, umgehend so viele Punkte wie möglich zu realisieren, sobald sich engagierte Mitstreiter finden. Einzelne Projekte (wie zum Beispiel die Tabakentwöhnung in der Schwangerschaft) werden derzeit von der DSGIP umgesetzt. Andere sind bereits angelaufen (Schulverpflegung) oder gut auf den Weg gebracht worden (Singen im Kindergraten). Allen Projekten fehlt jedoch noch die zwingend erforderliche Flächendeckung!

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